Schmerzpunkttherapie nach Liebscher & Bracht (LnB)

Die Schmerzpunkttherapie ist eine Druckpunktmassage, welche an Muskel-/Sehnenübergängen Einfluss auf die faszialen Strukturen nimmt. Es ist eine manuelle fasziale Behandlungstechnik mit meist sofortiger Wirkung, indem die Spannung der Muskulatur deutlich reduziert wird. Dies hat zur Folge, dass eine spürbare Entspannung im Körper erfolgt mit meistens deutlich verbesserter Beweglichkeit.

Ein ganz wichtiger Aspekt meiner Arbeit ist die aktive Einbeziehung des Patienten in den Behandlungsprozess und die Begleitung der Patienten bei der Übernahme der Eigenverantwortung für ihren Körper.

Die Schmerztherapie nach Liebscher & Bracht ist mit ihrer Schmerzpunktpressur-Behandlung eine effektive Akutmaßnahme.

In Verbindung mit speziell entwickelten Übungen, den Engpassdehnungen, eine nachhaltige Langzeitmassnahme und eine gutes Werkzeug für die Klienten selbständig etwas für ihr Wohlbefinden tun zu können.

Engpassdehnungen sind sehr gezielte, differenzierte Muskel-, Dehn-, -Kräftigungs- und -ansteuerungsübungen, welche durch eigene Ausführung der Bewegung zur Festigung des Behandlungsergebnisses und zu einem dauerhaften Therapieerfolg führen.

Für einen nachhaltigen Erfolg kombiniere ich gerne die Schmerzpunkttherapie mit dem myofaszialen Taping.

 


Schmerzpunkttherapie und Engpassdehnungen

Schmerzfrei durch Bewegung …

Kann es so einfach sein? Die meisten Menschen sind der Meinung, dass Rückenschmerzen und andere Schmerzen dadurch verursacht werden, dass die Bandscheiben-vorwölbungen oder -vorfälle auf Nervenwurzeln an der Wirbelsäule drücken, dass der Spinalkanal verengt ist, aber auch, dass Facettengelenke oder Hüften und Knie Arthrose haben und entzündet sind. Oft wird auch geglaubt, dass das Schultergelenk entzündet oder verkalkt ist, dass Sehnen oder Menisken verschlissen sind oder «Krankheiten» wie Fibromyalgie oder ein Schmerzgedächtnis vorliegen.

 

Es gibt eine einfache, logische Überlegung, die dazu in der Lage ist, die oben beschriebenen herkömmlich vermuteten «Schmerzursachen» in Frage zu stellen oder sogar anzweifeln zu können. Wenn es tatsächlich so wäre, dass Schädigungen und Veränderungen der Struktur oder ein fest im Gehirn installiertes Schmerzgedächtnis Verursacher unserer Schmerzen ist, warum verändert sich dann oft die Intensität oder der Ort an dem Schmerzen fühlbar sind? Warum macht die geschädigte Bandscheibe an einem Tag Beschwerden, am nächsten viel weniger oder dann gar nicht mehr? Warum schmerzt die Facettengelenksentzündung im Stehen oder Sitzen und ist im Liegen von einer Minute auf die andere plötzlich nicht mehr wahrnehmbar?

Logisch wäre doch, dass sich der fühlbare Schmerz einer Arthrose oder Verkalkung so wenig verändert, wie die Arthrose oder Verkalkung selbst. Wenn sich Ihre Schmerzen aber verändern, es mal weniger, mal mehr, mal überhaupt nicht weh tut – was bei den meisten
Schmerzen der Fall ist – haben Sie einen starken Hinweis dafür, dass Ihre Muskeln und Faszien dafür verantwortlich sind.

 

Aber was kann man tun?

Was läuft da schief, dass unsere Muskeln und Faszien Schmerzen erzeugen?

 

«Der Grund ist unsere in der heutigen Lebensweise massiv eingeschränkte körperliche Bewegung»

 

Durchschnittlich nutzen wir von möglichen 100 Prozent gerade mal 5 bis 10 Prozent. Wenn wir Sport treiben – je nachdem welchen – vielleicht 20 Prozent. Durch unsere nicht ausgeführten Bewegungswinkel erzeugen unsere Muskeln im Laufe der Jahre und Jahrzehnte immer höhere Zugspannungen. Unsere Faszien verfilzen und werden immer fester unnachgiebiger – vergleichbar mit einem zu heiss gewaschenen Wollpullover. Dadurch können Rücken- und Gelenkschmerzen, Kopfschmerzen und sogar Fibromyalgie entstehen. Ganz zu schweigen von im Alter zunehmenden Bewegungseinschränkungen bis hin zum Rollator. Eine aktuelle Studie kommt sogar zu dem Ergebnis, dass weltweit jährlich fünf Millionen Menschen mangels körperlicher Aktivität sterben.

 

Das alles muss nicht sein. Sie können die Belastungen Ihrer Wirbelsäule und der anderen Gelenke durch mittels 15 Minuten täglichem Üben normalisieren. Wenn Sie so Ihr persönliches Bewegungsprofil durch die passenden Engpassdehnungen ergänzen, verschwinden die meisten Schmerzen wie von selbst. So können Sie Ihre Schmerzen durch Bewegung heilen.

 

Falls Ihnen das Üben alleine Mühe macht, kann ich Ihnen das Nia oder das Nia 5 Stages in der Gruppe nur wärmstens empfehlen. 

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Kommentare: 1
  • #1

    tamara iaccarino (Samstag, 11 November 2017 15:34)

    Judith hat mir zielsicher und professionell einige Schmerzpunkte behandelt. Innerhalb kürzester Zeit hat sich die Schmerzinentsität deutlich verringert oder ist ganz verschwunden - merci vielmol!